Gerade Zähne in jedem Alter

Der Anteil erwachsener Frauen und Männer, die sich für eine kieferorthopädische Behandlung entscheiden, wird stetig größer.

Die Gründe hierfür liegen sicherlich in einem deutlich gestiegenen Gesundheits- und Ästhetikbewußtsein sowie in dem Wissen, dass Kieferorthopädie für Erwachsene sehr wohl möglich ist.

So kann der Wunsch nach einem atraktivem Lächeln erfüllt werden und gravierende Engstände, Zahnfehlstellungen und fehlerhafte Kaufunktionen werden effizient und schonend beseitigt.

Hierdurch verbessern sich Ästhetik und Funktion nachhaltig.

Kieferorthopädie für Erwachsene unterscheidet sich in einigen Punkten von der Behandlung Jugendlicher. Das fehlende Wachstum muss ebenso berücksichtigt werden wie das erhöhte Bedürfnis, möglichst unauffällige Spangen zu verwenden.

Zeitlos

Den Blick für die schönen Dinge des Lebens nicht zu verlieren, ist der Garant für ewige Jugend.

— Annette Andersen

Fachübergreifende Therapie

Manche Zahn- und Kieferfehlstellungen sind so komplex, dass eine fachübergreifende Behandlung, sogenannte interdisziplinäre Therapiekonzepte notwendig werden.

Wir arbeiten dann mit Ihrer Zahnärztin bzw. mit Ihrem Zahnarzt, mit Parodontologen, Oral- und Kieferchirurgen, HNO-Ärzten, Allgemeinärzten, Orthopäden, Logopäden, Physiotherapeuten und anderen Menschen zusammen, die sich um Ihre Gesundheit bemühen.

So besprechen wir uns beispielsweise mit Ihren Behandlern, wenn Vorbereitungen zu einer prothetischen Versorgung mit Zahnersatz notwendig werden. Dasselbe gilt für parodontologische Erkrankungen, die bereits zu Zahnwanderungen geführt haben.

Bei ausgeprägten Kieferfehlstelllungen, wie der Progenie oder dem offenen Biss kann die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen notwendig werden, um eine kombiniert kieferorthopädisch-kieferchirurgische Therapie durchzuführen.

Kiefergelenke

Die Kiefergelenke stellen einen komplizierten und sensiblen Bereich des Körpers dar, der jeden Tag großen Belastungen ausgesetzt ist.

Bei Überlastungen (z.B. Knirschen oder Pressen), Erkrankungen oder Verletzungen dieses Bereiches können Schmerzen entstehen, die auf den Kopf, den Hals- und Nackenbereich bis hin zum Rücken ausstrahlen. Auch umgekehrt wirken Hüft- und Schultergürtel über die Wirbelsäule auf den Kopf, Unterkiefer und die Kiefergelenke ein.

Nach einer manuellen und instrumentellen Funktionsanalyse, bei Bedarf auch einer Magnetresonanzaufnahme (Kernspintomographie), kann die Diagnose gestellt werden.

In die Therapie werden häufig Ihre Zahnärztin bzw. Zahnarzt und Orthopäden sowie Physiotherapeuten einbezogen.